Wednesday, 6. august 2008 3 06 /08 /Aug. /2008 22:21
Neulich auf einem Internet-Single-Portal von einem Mann mit durchaus sympathischem Profil kontaktiert worden. Ein Foto wollte er nicht so gern in das Portal einstellen, jedoch schickte er ganz zuvorkommend in der Erstkontakt-Mail einen Link mit für plastische Eindrücke. Bem Klick auf den Link habe ich fast das Notebook von mir geworfen, denn mich sprang ein nackter, duschender, leicht behaarter Hintern (+ etwas Rücken) an. Der Kopf war nicht mit auf dem Bild, sozusagen weder Hirn noch Herz. Was glaubt der Typ eigentlich: dass ich einem Arsch antworte??
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Tuesday, 5. august 2008 2 05 /08 /Aug. /2008 20:28
Endlich mal eine Sache, die in den Dreißigern immer besser wird: je älter jemand ist, umso mehr schlägt sich der Charakter im äußeren Erscheinungsbild nieder. Und so ist zu Recht der erste Eindruck, von Optik geprägt, gar kein schlechter Ratgeber. Ob jemand aufrecht durch's Leben geht oder kriecht, ob er auf sich achtet oder sich gehen lässt, ob er viel lacht oder viel grübelt oder faltenfrei leer vor sich hin starrt - all das wird im Laufe der Jahre immer sichtbarer. Somit erkläre ich es ganz und gar blondinengerecht für legitim, das Aussehen gepaart mit der Ausstrahlung dem Paarungsverhalten zu Grunde zu legen!
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Tuesday, 5. august 2008 2 05 /08 /Aug. /2008 06:49
Da hinten wird's schon wieder hell!
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Sunday, 3. august 2008 7 03 /08 /Aug. /2008 20:09
Nun, da die glorreiche Wissenschaft Wasservorkommen auf dem Mars nachweisen konnte, ist es wohl nur noch ein kleiner Schritt für die Menschheit, sich einen neuen Versuchsballon zwecks Besiedelung anzueignen. Da es erschreckend vielen Menschen dieser Welt so geht wie mir, nämlich dass sie verzweifelt Tage von mindestens 26 Stunden benötigen, um ihr angefülltes Leben nebst Beruf noch in die Balance zu bekommen, hier nun der dringende Aufruf an die Forscher: fokussiert eure Suche auf einen Planeten, der dem freizeitgestressten Biorhythmus der Menschheit besser entspricht. Ich persönlich favorisiere eine Tag-/Nacht-Dauer von insgesamt 37 Stunden, dann müsste endlich Entspannung einkehren. Damit die Sonntage wieder faul sein dürfen und nicht mehr angefüllt mit Bügelbergen, die bei Besteigung ein Sauerstoffgerät und Packesel erfordern!
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Sunday, 3. august 2008 7 03 /08 /Aug. /2008 00:51
Nette Begegnung zum ersten: Kürzlich in einer Lieblingsbar: nach längerer Abwesenheit dennoch vom Inhaber erkannt und mit der Frage konfrontiert worden: "heute unbemannt?". Da sich das Thema erledigt hatte, regte ich lieber an, er möge mir doch bitte Bescheid geben, falls die ehemalige Begleitung erscheinen sollte, damit ich durch den Hinterausgang verschwinden kann. Prompte Erwiederung: "Wenn, dann geht er." You made my day :-)

Nette Begegnung zum zweiten: Adam und Eva treffen sich in einer Bar [...]
(to be continued)

Begegnung der dritten Art: wie schön, dass man bei Sommerwetter überall per Fahrrad hinkommt. Jedoch fragt man sich während der ersten Unterhaltung des Abends unwillkürlich: habe ich eigentlich tote Mücken / Fliegen / ... im Gesicht??
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Friday, 1. august 2008 5 01 /08 /Aug. /2008 19:56
In der Stadtmitte ging es heute zum Feierabend drunter und drüber: hoffnungslos verstopfte Straßen, kreuzende Hindernisse, und in der Prachtstraße wurde das ganze noch verschäft durch die ewige Parkplatzsuche der schaulaufenden Porsches, Ferraris und Möchtegern-Bentleys. Während sich mein Fahrrad entspannt hinter einigen Autos auf's Weiterfahren vorbereitete, mahnte ein ziemlich staufördernd halteverbotparkender Sunnyboy im Porsche-Cabrio, ich solle ihm bloß nicht in's Auto fahren, denn: "das ist schon 100 mal passiert." Ich dachte mir: Echt? An einem einzigen (Miet-)Tag?? Ein so kostspieliges Ego will ich natürlich auf keinen Fall gefährden...
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Thursday, 31. july 2008 4 31 /07 /Juli /2008 20:32

Trotz Lebenserfahrung weigere ich mich, an die Liebe wissenschaftlich heranzugehen. Denn wenn die Liebe wissenschaftlich erlebbar wäre, hätten wir längst eine Droge, die das Verliebtsein hervorruft. Oder zumindest, als Fassade, die Ausstrahlung von Verliebten für die Zeit der Partnersuche. Das zieht Blicke auf sich, weckt Interesse und führt zu Umwegen vielleicht doch an’s Ziel des Begehrens?

Obwohl: in der letzten Beziehung immer dann die größte Sehnsucht gehabt, wenn der Partner fern war. Denn dann ließen sich in den Rahmen der vermeintlich geliebten Person all das projizieren, was an inneren Werten immer nur angedeutet vorhanden war. Und am Ende reicht es nicht – statt des ersehnten Inhalts erwies sich die Fassade leider als das, was sie war: eine leere Hülle. Also ist die künstliche Herstellung einer Verliebt-Fassade vielleicht doch nicht erstrebenswert…

Was die Droge angeht: wir haben Partydrogen, Designerdrogen, Drogen in Pillenform oder als harmlos gefärbte Substanzen. Aber eine Droge für die Liebe? Vielleicht ist die Suchtgefahr zu gering, um sich hier kommerziell zu engagieren, schließlich flaut jede Liebe unweigerlich ab oder wandelt zumindest ihr Erscheinungsbild.

Es bleibt die Überzeugung: eine so irrationale wie individuelle Sehnsucht nach dem großen Begriff der Liebe ist nicht mit Wissenschaft zu erreichen, sondern mit den wunderbaren Zufällen des Lebens.

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Wednesday, 30. july 2008 3 30 /07 /Juli /2008 20:22
Gestern Abend an der Strandbar im Herzen der Stadt eingekehrt: zugegebenermaßen waren überdurchschnittlich viele gutaussehende Männer dort, wunderbare Verteilung der Altersklassen und dank der Füße im Sand und dem Bier in der Hand auch entspannte Athmosphäre. Was jedoch auffiel: meine Freundin und ich fielen gegen wobendes Silikon und Miss-Piggy-Lippen deutlich ab. Wir sahen’s positiv und fühlten uns als wilde Amazonen unter hochgezüchteten Hauskatzen – jedoch ist das Erstaunliche in dieser Stadt, dass offensichtlich auch die Kater domestiziert wurden und Frauen eher als „Kunstform“ bzw. künstliche Formen begreifen und ihr Beuteschema darauf zugeschnitten haben. Haben wir hier nur die Wahl zwischen übergepflegten Hauskatern und schnurrbarttragenden Urbayern?
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Saturday, 26. july 2008 6 26 /07 /Juli /2008 21:47

Von Poppen-ohne-Reden bis hin zu Will-unbedingt-Familie tummelt sich auf den Partnerbörsen wirklich alles. Wirklich alles? Nein, die entspannten Leute stellen eindeutig eine Minderheit. Bin sehr erstaunt darüber, dass manche Männer sich weniger für die Frau als solche, als für Ihre Abstammung und ihren Zeugungswillen interessieren. Ganz eindeutig geht es hier um die alte Frage: Was kommt zuerst, das Huhn oder das Ei? Wem der Fortpflanzungswahn über die Person geht, hat eindeutig das Ei an erster Stelle und das Huhn ist nachrangig...

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Wednesday, 23. july 2008 3 23 /07 /Juli /2008 20:57

Klassische Frage am Ende einer Beziehung: wo ist die Liebe hin, die sich im Lauf der Zeit verflüchtigt hat? Früher gab es mal Interesse, Bemühungen, Zärtlichkeit in der Öffentlichkeit und nicht zuletzt heißen Sex. Und jetzt? Alles unterkühlt, eine regelrechte, der Klimaerwärmung trotzende Eiszeit. Und plötzlich, kristallklar die Erkenntnis: Die Liebe geht dahin, wo auch das Licht hingeht, wenn man die Kühlschranktür zumacht. Zur Feier des Tages gibt’s darauf ein Glas kühlen Riesling – und ein wenig wehmütig schaue ich dem Licht hinterher, als die Tür zufällt…

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