Sonntag, 15. november 2009
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In jeder Stadt gibt es (zunehmend?) öffentliche Parties in schönen Locations mit gutaussehendem Publikum zwischen 30 und
40. Das ist viel, viel besser als Abschlepp-Ü30-Parties und somit schon mal eine positive Entwicklung. Nur: auch hier geht mehr oder weniger bewusst jeder hin zum Schnecken-Checken und
Schnittchen-Gucken, zu dumm, wenn man das außer Acht lässt. Und so beginnt zunächst ein vielversprechender Abend mit bunt zusammengewürftelten Freunden und Bekannten, die Getränke sind günstig
und das Gewölbe füllt sich. Als jedoch nach einer Weile fröhlichem Getanze und Getratsche die Musik langweiliger wurde, offenbarte sich der eigentliche Kern der Party: wer nichts zum Flirten
aufgegabelt hatte, kam sich plötzlich gelangweilt und deplatziert vor - es gibt eben Unterschiede zwischen einer einfach guten Feier, bei der man sich ausgelassen treiben lassen kann, und einem
von diesen "Hasenjagd"-Events, die zwar eigentlich normale Parties sein wollen, aber vom Publikum dann doch ziemlich zielgerichtet genutzt werden. Manches bleibt eben seit Jahrhunderten ganz
traditionell: Ballsaison ist Jagdsaison!

von Blondisoph
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veröffentlicht in: Welterkenntnisse einer Blondine
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