Gestern Abend an der Strandbar im Herzen der Stadt eingekehrt: zugegebenermaßen waren überdurchschnittlich viele gutaussehende Männer dort, wunderbare Verteilung der Altersklassen und dank der Füße im Sand und dem Bier in der Hand auch entspannte Athmosphäre. Was jedoch auffiel: meine Freundin und ich fielen gegen wobendes Silikon und Miss-Piggy-Lippen deutlich ab. Wir sahen’s positiv und fühlten uns als wilde Amazonen unter hochgezüchteten Hauskatzen – jedoch ist das Erstaunliche in dieser Stadt, dass offensichtlich auch die Kater domestiziert wurden und Frauen eher als „Kunstform“ bzw. künstliche Formen begreifen und ihr Beuteschema darauf zugeschnitten haben. Haben wir hier nur die Wahl zwischen übergepflegten Hauskatern und schnurrbarttragenden Urbayern?