Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Für "Glück" gibt es keine Mehrzahl, entweder man hat Glück oder eben nicht. Pah, mir doch egal, ich kann auch Glücks haben. Viele kleine sogar. Die ganze letzte Woche war voll davon: mit Kollegen nach der Arbeit Essen gehen und erstaunlich gut unterhalten und dann noch eingeladen werden. Auf dem Heimweg im Radio so gute Musik erwischen, dass ich kurz vor der Tiefgarage überlegt habe, noch ein paar km durch die Gegend zu fahren, um weiter zuzuhören. Beim Einkauf von einem Fremden angelächelt werden (und zurück lächeln). Abends so lange auf der Couch weiter lesen, bis das Buch zu Ende ist. Hübsch anzusehende, tättowierte Sportler im Pool treffen und selig hinterher tauchen. Auf dem Heimweg an der roten Ampel dann: CD auf Random Play und prompt kommt der beste Song der Welt und ich drehe laut auf und groove mit so weit es das Auto zulässt. Gar nicht mitbekommen, dass auf der Spur neben mir jemand steht, sich köstlich amüsiert und mich Sekunden später auf einen Drink einlädt! Danke, sehr nett, aber ich bin schon mit dem Auto hinter mir verabredet...
Vor so viel kleinen Glücks von außen darf man nur nicht vergessen, sich kontinuierlich weiter selbst Gutes zu tun und zu genießen. Die Außeneinwirkungen sind nämlich ungefähr so zuverlässig wie Sternschnuppen zur Mondfinsternis und sind eine ganz schlechte Bank, wenn es um regelmäßige Glücksmomente geht. Viel besser: sich jeden Tag freuen, an kleinen Dingen und an allem, was man sich selbst gönnen kann. Und wenn dann noch die Umwelt zurückfunkelt und hübsche kleine Momente einstreut, die einem vom breiten Grinsen bis zum schallenden Gelächter alles entlocken, dann einfach: noch mehr freuen, Leben genießen!
Kleine Glücks eben.