Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Es ist vielleicht nicht der Sommer meines Lebens, aber es ist ein kunterbuntes Durcheinander, was mir irgendwie sehr liegt. Trotz der diesjährigen traurigen Begebenheiten (das ist eine andere Geschichte) gibt es viel Gutes. Jeden Tag 3 Gute Dinge sogar, mindestens. Aber auch darum geht es hier nicht.
Hier geht es um Männer und wie man mit ihnen umgeht. Mit der Flüchtigkeit der Leichtigkeit oder so ähnlich. Denn, Hand auf's Herz: es ist unmoralisch, aber es ist herrlich. Ich werde auf Händen getragen, umsorgt, verwöhnt und begehrt. Also alles in allem ganz so, wie es sich gehört. Aber das wird irgendwann aufhören, was ja schließlich eine Affäre von einer (hoffnungsbeladenen) Beziehung unterscheidet. Und dann??
Dann habe ich endlich wieder mehr Zeit. Was meinen inneren Schweinehund jedoch regelmäßig überfordert, also gilt es, vorzubeugen: Ich habe schon häufiger überlegt, mir ein Bonbon-Glas voller Ideen in die Wohnung zu stellen. Mit Ausflugsideen (da wollte ich immer schon mal hin), neuen Versuchen (wie oft kann ich von der Slackline fallen bis es keinen Spaß mehr macht?), aufgeschobenen Erledigungen und Freundesbesuchen quer durch Europa. Und dann: bei schwarzen Löchern aus unverplanter Zeit, die sich regelmäßig nach dem plötzlichen Ende einer liebgewonnenen Gemeinschaft auftun, einfach reingreifen und loslegen.
Was drin steht?
Alles, was einem einfällt, völlig ungefiltert! In meinem Fall also: Viel und lecker Kochen. Jazzkonzert im Schloss. Häufiger Ausgehen. Allein in die Lieblingsbar. Boogie Tanzen. Überhaupt mehr tanzen. Mountainbiketouren. Tiefschneekurse. Wandern mit dem Alpenverein. Klavier spielen (mangels Klavier für die Rente vorgemerkt). Kino. Restaurant-Tipps testen. Neue Bars entdecken. Richtig regelmäßig Sport treiben, mit Zielen und so. Die Wohnung streichen. Ein Anti-Profil auf einer Single-Seite anlegen und gucken was passiert. Fotos sortieren. Abends in's Museum. Treffen mit Freunden prunkvoll organisieren.
undundund
Wenn ich recht drüber nachdenke, sollte jeder sich, unabhängig vom Beziehungs- oder Stress-Status, so ein Glas voller Ideen hinstellen. Und das Reingreifen und Umsetzen nicht vergessen!