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Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.

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Der Horror des 2. Dates

Unerwartete Flirts, die einen für eine Stunde oder einen Abend in eine angenehm leichte Hochstimmung versetzen, sind eine der schönsten Seiten des Single-Lebens. Darüber hinaus gibt es ab und zu erste Dates, denen ich meist mit viel Neugier und wenig Erwartung begegne, was erfreulicherweise häufig zu einem schönen Abend führt oder - im worst case - eine skurrile Erfahrung und somit ein schönes Blog-Thema ergibt.
Geradezu grauenhaft dagegen sind zweite Dates: folgen in der Regel einem gelungenen ersten Date oder einem überraschenden Flirt und bringen dadurch eine überhöhte Erwartungshaltung in's Spiel. Auf einmal ertappe ich mich bei idiotischen Gedankenfetzen wie "was ziehe ich an?", "noch mal rasieren wäre nicht schlecht..." oder "wie ihm wohl meine Wohnung gefallen würde?". Entsetzlich! Kann man das irgendwie ausschalten?? Schließlich: ziehe ich an, worauf ich an dem Tag Lust habe, bin ich auch ohne minutengenaue Rasur gepflegt und vorzeigbar und was irgendwer von meiner Wohnung hält ist nun wirklich egal. Wer sagt denn, dass er selbige überhaupt zu Gesicht bekommt (my home is my castle und da kommt im Moment nur rein, wer Lampen anbringen oder Möbel aufbauen kann!)?
Am besten sehe ich's von der positiven Seite: jedes vielversprechende zweite Date, das nicht stattfindet, ist eine Wohltat gegen künstlichen Stress und wenn es doch dazu kommt versuche ich, mit gesundem Zweckpessimismus an die Sache heran zu gehen - damit es weiterhin lockere Unterhaltungen und überraschend positive Wendungen gibt.
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