Ab und zu fragt man sich im Leben, ob etwas nicht auch ganz anders hätte laufen können. Meiner Meinung nach ist allerdings schon allein der Konjunktiv an der Sache das "aus": alles, was hätte anders laufen können, wäre eben anders gelaufen. Alles, was man hätte haben können, hat man auch gehabt. Oder andersrum: Ich glaube, dass dem Erreichen von Zielen keine fatalistischen Grenzen gesetzt sind, sondern dass wir selbst in der Hand haben, wie wir mit dem Strandgut aus Zufällen, das und das Leben anspült, umgehen. Und somit gibt es kein hätte / könnte / würde (Wenn meine Oma Räder hätte, wäre sie ein Omnibus!). Es gibt das hier und jetzt und es gibt alles, was wir getan oder nicht getan haben - und in Zukunft entscheiden wir in jeder Situation auf's Neue, was für uns das Beste ist.
Wer sich dabei treu bleibt, hat entsprechend auch nur wenig zu bereuen - schließlich hat jeder die Wahl und sollte dann auch dazu stehen.
vor allem spielt manchmal ein hätte, wäre, wenn überhaupt keine rolle mehr, weil es dinge gibt, die wir gar nicht beeinflussen können. ich habe das so ziemlich abgelegt....