Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Wenn eine Frau einen Mann unauffällig oder auch deutlich in Richtung Schlafzimmer dirigiert, dann jedoch mittendrin mit der Ansage kommt: "Bis hierhin und nicht weiter", ist sie - genau, sofort als "Schlampe" verschrien, die die Männer anmacht und stehen lässt. Und weil das auch mit milderen Worten ausgedrückt nicht besonders nett ist, akzeptieren heutzutage sogar Feministinnen, dass es besser ist, sich im Vorfeld für ein klares "entweder" oder für ein klares "oder" zu entscheiden.
Wie aber liegt der Fall, wenn ein Mann sich so verhält? Wenn er ansonsten ganz Gentleman ist, hehre Gründe anführt und sich somit vollständig entgegen der ansonsten typisch männlichen "je schneller, je besser"-Verhaltensweise (so das Klischee) benimmt?
Ich meine, dann kommen die gleichen Maßstäbe zum Tragen. Denn es geht nicht um geschlechterspezifische Verhaltensweisen, sondern um Respekt dem anderen gegenüber. Und Irreführung oder Hinhalten fallen nun mal nicht darunter.
Hierbei wird nicht infrage gestellt, dass sich Meinungen, Situationen oder ähnliches unterwegs ändern können - und niemand sollte sich dann zu etwas zwingen, nur um "die Sache durchzuziehen"! Jedoch darf sich bei wiederkehrendem Verhaltensmuster niemand wundern, egal ob Mann oder Frau, wenn er bei solchen Aktionen plötzlich unverhofft links liegen gelassen wird.