Auch wenn man nicht gänzlich allein da steht im Leben, ist die Fähigkeit, sich am eigenen Schopf wieder aus dem Sumpf schlechter Stimmung oder alltäglicher Katastrophen zu ziehen, Gold wert. Immer wieder passiert nämlich folgendes: ein Zwischenhänger drückt auf die Stimmung oder kleinere wie größere Rückschläge im Leben sind einfach anstrengend und vorübergehend fällt einem dann schon mal die Decke auf den Kopf. Doch dann gönnt man sich was Gutes oder die Sonne lacht einen an oder man berappelt sich einfach wieder - und kaum ist alles wieder in Ordnung, kommen auch die externen Erfreulichkeiten dazu: dann klingelt das Telefon, trudeln Verabredungen ein oder der Bademeister geht mal wieder in die Vollen ("Du bist meine Traumfrau!"). Es heißt also nicht, dass man immer mit allem allein fertig werden muss - aber wer sein eigenes Schicksal meistert und das Beste daraus macht, wird meist irgendwie doch noch dafür belohnt. Es ist also doppelt gut, es sich selbst gut gehen zu lassen: 1. steigert es das eigene Wohlbefinden (Hauptanreiz), und 2. passieren auch andere positive Dinge viel häufiger, wenn die Basis gut aufgestellt ist.
Ich wage zu bezweifeln, dass positive Dinge dann häufiger passieren. Der Unterschied ist einfach: man nimmt sie wahr. <br />
In diesem Sinne wünsche ich dir ein allzeitiges am eigenen Schopfe aus sämtlichen potentiellen Sümpfen ziehen oder besser noch, die positive Aura aus sämtlichen Sümpfen heraus ziehen. Ach ja, und mir wünsche ich das auch ;-)
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Wunschdenken ist was Feines... Leider habe ich noch nicht die finale Lösung, zumal ich Tag für Tag gegen das Grübeln ankämpfe (hadere ein wenig mit dem Schicksal, weil sich mein Frosch nicht<br />
unsterblich in mich verliebt hat, was geradezu eine Frechheit ist). Und doch... geht's mir gar nicht so übel, und das genieße ich möglichst bewusst, was deine These vermutlich untermauert. Und für<br />
das nächste Jahr suche ich weiter nach dem perfekten Horoskop, an das wir dann felsenfest glauben und nur das Beste erwarten! LG in den Norden, B<br />
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