Overblog Alle Blogs
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.

Werbung

Das Streben nach Glück oder: Was mach' ich hier eigentlich?

Auch wenn die Unzufriedenheit der Menschen und das daraus resultierende Streben nach Veränderung bzw. Verbesserung ein wichtiger Motor in der Evolution ist - es macht das Leben auch ganz schön anstrengend.
Wenn aber unter Entwicklungs-Gesichtspunkten die Unzufriedenheit in unserer genetischen Wiege von Anfang an dabei war, wonach suchen wir dann so dringend? Glück oder Zufriedenheit wird oft als "Ziel" des Lebens genannt, aber es lässt sich als Selbstzweck niemals erreichen. Und selbst wenn man herausgefunden hat, was einen glücklich macht und auch noch den Weg dorthin gefunden hat, so stumpft man doch unweigerlich ab und das Streben nach mehr, nach Neuem oder einfach nur nach Anderem setzt wieder ein.
So gesehen kann der Glücksverlauf im Leben nie geradlinig bis zu "Sie haben Ihr Ziel erreicht" sein, sondern muss in Schleifen verlaufen, oder in Parkhaus-ähnlichen Kurven, die sich langsam nach oben schrauben. Vielleicht lohnt daher ein Perpektivenwechsel: gut, wenn der untere Teil der aktuellen Schleife erreicht ist, dann setzt die nächste Aufwärtsbewegung ein und man hat in genau dem Augenblick ganz viel Großartiges vor sich!
Werbung
Zurück zu Home
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post