Eigentlich lehne ich gute Vorsätze zum Jahreswechsel ab, weil meist nur Jojo-Selbstbeschiss dabei herauskommt und spätestens zum März alle inneren Schweinehunde fetter denn je auf der Couch liegen. ABER: in einigen Berichen könnte man ja versuchen, vorhandene Tendenzen gezielt zu verstärken: # Theater: mehr Inszenierungen, weniger im Privaten # Freunde: mehr spontan wann immer es sich ergibt, weniger Bequemlichkeit oder Zeitpläne # Urlaub: mehr Sehnsuchtsziele, weniger Kompromisse # Märchen: weniger Rumpelstielzchen, mehr Schneeweißchen & Rosenrot (bei mindestens konstanter Froschkönig-Quote) # Sport: mehr gezielt erreichen, weniger Bescheidenheit # Männer: mehr mehr, weniger lauwarmes bisschen oder Unentschlossenheit Mehr Gefühl, mehr Tanzen, mehr Leben! Ich glaube, mit diesen Vorsätzen starte ich ganz gut in's neue Jahr, Silvester hin oder her.