In den letzten Wochen bin ich gleich mehrfach über Artikel in der Presse oder Weblogs gestolpert, die sich über Barkeeper und deren Eroberung auslassen. Der Tenor in allen Fällen erinnerte an die späten Achtziger, als Ärzte das Nonplusultra des "tollen Fangs" waren, nur dass es jetzt weniger um Altarbeute als vielmehr um Affären oder kürzere Abenteuer geht. Was mich jedoch irritiert ist die Tatsache, dass es scheinbar ein großer Erfolg ist, eine bestimmte Berufsgruppe abzuschleppen, sozusagen Halbgötter hinter dem Tresen. Ich bin vermutlich zu altmodisch mit dem Ansatz, dass jemand vor allen Dingen sympathisch, intelligent, souverän und gerne auch optisch attraktiv sein sollte, bevor mich überhaupt ansatzweise interessiert, ob er Barkeeper, Professor oder Schichtarbeiter ist. Selbst wenn es nur um flüchtige Ereignisse geht, finde ich das Trophäenschwenken der Weiblichkeit im Stil von "Ich hab den Barkeeper abgeschleppt" ziemlich peinlich, so als wäre völlig unerheblich, dass es sich auch hinter der Theke um einen Menschen handelt, der individuelle Qualitäten von Charme bis Knackpo aufzuweisen hat.
hey. sehr interessant, auch sehr richtig muss ich sagen.<br />
da ich ja selbst barkeeper bin und nur zu gut weiss welchen status man sich auf einmal ausgesetzt fühlt sobald man hinter der theke steht muss ich dir da aber dennoch ganz klar zustimmen.<br />
die meisten frauen interessiert der mensch hinter der bar kaum. aber den stolz auf die handynummer, oder eine affäre mit ihm zu haben, ganz egal, wie der mensch den charakterlich ist, scheint überhand zu nehmen.<br />
allerdings muss man zugeben dass es wegen der fülle der " angebote" sehr schwer ist den frauen da einfach mal die kalte schulter zu zeigen.<br />
ich denke jeder wird da in versuchung kommen diese " macht" auszunutzen.....
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Ist der Barkeeper die männliche Stewardess? Bzw.: gibt es eigentlich auch Frauenberufe, die ähnlich mit Mythen belegt sind? Nur mal so aus Neugier...<br />
P.S. Angeber ;-)<br />
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