Während zu alten Schulzeiten noch der Freigeist in mir tobte und Aussehen, Notendurchschnitt, Auto oder ähnliche Äußerlichkeiten völlig egal waren, ist der Zielkorridor inzwischen enger abgesteckt. Ein Mann muss bzw. soll kein Karrieretier sein, aber Erfolg macht tatsächlich sexy. Ob jemand sich mit einem kleinen Reifenhandel selbständig macht oder einen verantwortungsvollen Posten ausfüllt oder Weltmeister oder eine geistige Koriphäe ist, ist nicht so wichtig - aber in irgendetwas sollte Mann wirklich gut und erfolgreich sein und (ganz wichtig) Souveränität ausstrahlen. Schließlich will frau sich beim Partner doch auch mal anlehnen können und sicher sein, dass er den Säbelzahntiger locker bezwingen kann, weil er wahlweise größer / stärker / cleverer / beherzter / entschluss-kräftiger ist als sie. Ich frage mich, wie das umgekehrt ist: ist an dem Mythos etwas Wahres dran, dass erfolgreiche / überdurchschnittliche Frauen Männern unbewusst Angst machen (den Rang abzulaufen)? Oder sucht sich ein "starker" Mann auch eine starke Frau?
Hallo Blondisoph,<br />
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beide Wahrheiten sind richtig. Erfolgreiche Frauen machen Männern Angst - wenn diese selbst nicht erfolgreich sind oder sich unterlegen fühlen. Das ist mitunter ungelogen ein Mordmotiv. <br />
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Und: Starke Männer suchen auch starke Frauen. Kann ich jedenfalls für mich sagen *gg*... Man(n) will die Auserwählte ja zumindest auf einer Ebene begegnen, Gleich und Gleich gesellt sich gern. <br />
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Überhaupt nicht zusammen passt deshalb der starke Mann und das verhuschte Mauerblümchen, auch wenn es auf den ersten Blick so scheint.<br />
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LG M.Kupfer
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Ah, danke - das gibt Hoffnung! Also suche ich mir langfristig ein Edelmetall mit eigener Stärke und ausreichend Souveränität, einer eigenständigen Person an seiner Seite den notwendigen Freiraum<br />
zum selbst-Glänzen einzuräumen ;-)<br />
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