Schlimm ist weniger das Ende einer (schlechten) Beziehung, als vielmehr das zerstörte Grundvertrauen. Das Gefühl, jetzt aufpassen zu müssen. Wachsam zu sein, ob jemand nur scheinbar, aber gar nicht wirklich will. Jemand, der einem Glück oder zumindest die Hoffnung darauf vorgaukelt, obwohl ihm nicht daran gelegen ist, etwas dazu beizusteuern. Der einen lieber belügt, als offen und aufrichtig zu sein. Der mehr Energie darauf verwendet, seine Hintertür aufzuhalten, als mit dem Partner an der Seite voran zu gehen.
Und jetzt, darauf achten: nicht zu viel von sich selbst hineingeben, weil es den Mann entweder in die Flucht schlägt oder selbiger bequem alles Gegebene mitnimmt, bis sich "von allein" ein Ende findet. Und in der Zwischenzeit alle Zweifel auf die Partnerin abwälzen: es fehle "eine gewisse Wärme", "Dir muss doch klar sein, dass ich dich nicht lieben kann, wenn du soundso bist" usw. Die Dame auch mal aufzufangen, wird selbst auf Anfrage glatt abgewiesen, um später (Worte sind schön und leer) revidiert zu werden, "nicht so gemeint".
Nichts investieren...
Nur: das führt doch zu nichts?! Gibt es keine Ziele mehr im Leben?
Nie wieder einen Schluri!