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Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.

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3 Tage mit Sepp

Backpacking incl. Doublepacking ist noch mal einfacher; im Fall Kambodscha lindert es zudem den Kulturschock.

Direkt an der Grenze bei Poipet bleibt zurueck: das Laecheln Thailands. Es ist in Kambodscha irgendwie abgeschwaecht, weniger offen und gelegentlich fast schon verschlagen. Waehrend die Thais den Eindruck von Stolz und Liebe zu ihrem Land erwecken, herrschen jenseits der Grenze verstaerkt Neid, Missgunst und Korruption. Der Dreck sticht ins Auge, er beisst in den Augen, und die ewig bettelnden Kinder verschrecken.

Die gefuehrte Abfertigung an der Grenze verlief so chaotisch, dass man froh war, sich aufmunternd auszutauschen, gegenseitig Gepaeck zu bewachen und den Dummschwaetzer-Ami zu kommentieren. Daraus ergab sich eine Angkor-Besichtigung im Doppelpack und entspannt-gesellige Abende. Ach ja, und fuer alle Leser, die zwischen den Zeilen der letzten Oktoberfestsaison das niedliche Studenten-Intermezzo mitbekommen haben: dieses huebsche Exemplar hier ist zwar altersmaessig mit dem Wiesn-Studenten vergleichbar, aber (und erst recht) ausserhalb des Beuteschemas. Schliesslich gilt: die Jungen wissen nicht wies geht. Schon gar nicht, wenn ihnen die jungen Dinger und auch sonst zu vieles im Leben einfach in den Schoss faellt.

Warum wir zum Abschied trotzdem Tel-Nummern ausgetauscht haben? Keine Ahnung, war seine Idee. Vielleicht ergibt sich mal ein zwangloses Bier in der Stadt, mir egal. Sicher ist jedenfalls: mit 23jaehrigen Studenten aus Landshut bin ich durch.

Aber die 3 Tage in Kambodscha waren laessig, backpacking-easy wie aus dem Bilderbuch!

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