Der große Tag rückt näher, ich freue mich schon darauf: Sonntag gegen 13:00 Uhr ist es vorbei, uff. Immerhin habe die Trainingsausfälle der letzten Wochen tatsächlich zu mehr Ruhe geführt, gar nicht übel. Und wenn ich in diesem vermaledeiten See hänge, mich verzweifelt frage, warum ich mir das antue, von allen Seiten Gliedmaßen anderer Menschen abbekomme und 1,5 km fürchterlich lang erscheinen: werde ich versuchen, mich durch Konzentration auf Gedankenbruchteile zu beruhigen. Also: * Arm vorne liegen lassen * an den Frosch denken * an TriUte denken * Schultern locker * die Distanz ist easy, selbst 2-3 km wären kein Problem * die nächsten 200m schaffe ich * Rückenschwimmen ist total idyllisch * ich liebe das Wasser * wäre doch gelacht * meine Technik ist super, ich sollte sie mal anwenden * jetzt 50m Gas geben, dann wieder entspannen * es kann nur besser sein als beim letzten mal, und selbst das habe ich überlebt * mein Neopren kann mehr als ich, ich sollte ihm eine Chance geben * ich bin sicher und gelassen * Wenn ich es schaffe, in diese Gedankenwolke einzudringen, müsste es doch irgendwie ohne Hyperventilation gehen?! Ach ja, Freundin S erinnerte mich daran, dass wir das aus Spaß machen - und wehe, das stimmt nicht!