Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Absurde Aussagen haben ihren ganz eigenen Charme. So auch die typische Aussage einer Singlefrau über 30: "Ich habe keine Lust auf Spielchen." Was totaler Käse ist.
Gerade in der Such- und Kennenlern-Phase lässt sich das nie ausschließen, warum auch? Genauer betrachtet ist es gar nicht negativ, sondern natürliche Begleitmusik zu den ersten zögerlichen Schritten aufeinander zu.
Treffen sich zwei Menschen und entdecken dabei tatsächlich eine gegenseitige Anziehungskraft, dann sind die nächsten Tage oder Wochen geprägt von dem üblichen Muster: 2 Schritte vor, 1 zurück. Oder umgekehrt. Jeder wird dabei einerseits Kontakt und Nähe suchen, andererseits aber auch davor zurück schrecken und seine Eigenheiten, seine Gewohnheiten und sogar seine Ängste verteidigen. Als Folge ergeben sich Widersprüchlichkeiten im Verhalten, die vom anderen als strategische Spielchen aufgefasst und gerne hochmütig verurteilt werden. Das führt zu so wundervollen Stilblüten wie der Ansage:
"Ich habe keine Lust auf Spielchen. Jetzt bin ich erst mal sauer und das soll er ruhig mitkriegen, also lasse ich ihn am besten die nächste Zeit in der Luft hängen!"
Die Frau, das harmlose verletzliche Wesen, ganz ohne Spieltrieb?!?