Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Man ist als Backpacker so flexibel, dass man spontan mit Sack und Pack durch die Strassen einer fremden Stadt ziehen kann auf der Suche nach dem Guesthouse. Man muss dabei jedoch in Kauf nehmen, nach spaetestens 45 min voellig verschwitzt zu enden...
ABER> man ist als Backpacker so flexibel, dass man spontan umplanen und den naechsten Bus Richtung Kueste nehmen kann! Die netten Angestelllten sorgen auch dafuer, dass planlose Touris nicht in den falschen Bus einsteigen, so dass ich am fruehen Abend erfolgreich in Trat ankam. Backpacking pur, ein Guesthouse neben dem anderen, von Matratzenlager mit Gemeinschafts-Dusch-WC bis zum AC-TV-Room ist alles dabei.
Was jedoch auffaellt: egal, ob im Tattoo-Guesthouse oder bei Pop-Guesthouse, ich bin offenbar die einzige,die ohne eigenes Laptop ihre wilde Reise probt. Sogar der Vollbartalthippie zwei Tische weiter surft mit eigenem HighTechEquipment, waehrend die Youngsters mal eben mit England skypen.
Und die fuenfkoepfige Familie, die mit ihren Kleinkindern vorbeihuepft, laesst mich leise wehmuetig werden: wenn ich in dem Alter (der Kinder) auch durch einfache Gueshouses gezogen waere, muesste ich heute Nacht nicht das grosse Krabbeln fuerchten! Aber nein, wohlbehuetet und nur tierlieb mit beweglichen Dingen ab Dackelgroesse, werde ich heute Nach fest (ganz fest!) darauf hoffen, dass die Ameisenstrasse in meinem Badezimmer grosse schwarze Krabbeltiere in Schach haelt.
Zur Unterstuetzung dieser Vorstellung genehmige ich mir jetzt noch ein kleines Bier und spaeter ein oder zwei homoeopathische Happy Pills...