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Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.

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Besser einen Problembär als keinen Tanzbär haben

Es kann ja nicht immer glatt gehen, wozu auch?! Angespornt von einer kurzen, tanzbaren Bekanntschaft von letztem Samstag habe ich mich gestern endlich aufgerafft, die Boogie-Szene näher zu erkunden. Ich trotzte also Wind und Wetter, stiefelte hübsch berockt über Schnee und Eis und kam angefüllt voller Koffein + voller Hoffnung zum montäglichen Boogie-Event. Zunächst dachte ich mir nichts, als ich marktschreierische Werbeschilder sah, die bei anderen Veranstaltungen der gleichen Location (bspw. Salsa-Abende) gänzlich überflüssig sind (wird eh immer voll). Dann rein, durch's fast leere Lokal durch und hinten zum Tanzsaal tänzeln - dort öffnete sich die Tür dann zu einem traurigen Anblick: 20-30 Leute wären in meinem Wohnzimmer eine enorme Menschenmenge, dort verloren sich die paarweise verstreuten Gestalten jedoch in den Weiten des Raums. Eintritt zahlen, rumsitzen, schließlich frustriert und ungetanzt wieder gehen, was tun??

Kurzer Blick in die Runde: ich kann mir zwar keine Gesichter merken, aber ich bin fast sicher, dass der Samstags-Tänzer nicht im Raum war - also drehte ich mich um, machte im Auto nette Musik an und fuhr wieder nach Hause.

Es gibt Abendveranstaltungen, die kan man auch als Blondine nicht retten - manchmal muss man auch spontan die Planung über den Haufen werfen können - sogar ich, Heldin der geplanten Spontaneität!

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