Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Morgen bin ich mal wieder mit dem Frosch verabredet - und das schlimme ist: ich freu mich drauf. Zum einen werde ich seine Hilfe brauchen, wenn ich das Thema Triathlon / Schwimmen in wilden Gewässern noch mal in Angriff nehmen will, zum anderen ist und bleibt der Mann ein Mysterium. Der Klarstellung halber nur am Rande: er hat seinen "Frosch"-Spitznamen nicht wegen des schleimigen Äußeren erhalten, im Gegenteil, da würde er eher unter knabber-gelüste-weckende Leckerein fallen... Frosch wurde er vor fast zwei Jahren, weil er prinzenhaft erschien, heldenhaft auftrat, aber weder durch Kuss noch durch an-die-Wand-Klatschen zum realen Prinz wurde.
Aus unerfindlichen Gründen sind wir dennoch befreundet. Ich kann nur mutmaßen, wie es dazu kam, denn: er sendet weiterhin oder immer wieder widersprüchliche Signale. Oder vielleicht hwahrscheinlich sicherlich abe ich auch nur von Männern keine Ahnung. Wie dem auch sei, nachdem ich Freitag noch sehr stolz auf mich war, dass ich ihn zugunsten der Strand-Verabredung mit dem Theaterfreund versetzt habe, so gespannt sehe ich jetzt auf die Wetterentwicklung für das morgige Freibad-Date. Das liegt natürlich nicht daran, dass ich einfach nicht zu retten bin, sondern nur daran, dass er mein Training voran bringt, interessante Aspekte des Lebens hervorbringt und vor längerer Zeit auch mal meinen Hormonhaushalt planmäßig eingenordet hat. Das Lustigste ist jedoch zumeist: dass man nie weiß, wie der Abend läuft.
Für alle Fälle bzw. nur für mein eigenes Ego werde ich zusehen, dass ich in Top-Form bin: frisch vom Friseur, glatte Haut mit hoffentlich mehr Bräune als Sonnenbrand und "zufällig" landet dann der schöne Bikini in der Trainingstasche (wo sonst praktische Kleidung überwiegt)... Schließlich ist es nur recht und billig, wenn er auch mal ein wenig seine Hormone durcheinander gewirbelt bekommt ;-)