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Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.

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Die Probleme anderer bei anderen belassen

Ist eine Person mittendrin im Angriff des Geschehens, kann sie kaum aus ihrer Haut - und fühlt sich persönlich betroffen. Wird dann aus einer versuchten Klärung eine Vorhaltung und aus Vermittlung Abwehr, kann man sich gut und gerne die Zähne ausbeißen.
Was hilft?
Eine außenstehende Person zu Rat ziehen und den Horizont wieder gerade rücken:
Wenn jemand abrupt in Verteidigungsposition geht und für Argumente nicht mehr empfänglich ist, kann das für die Gegenseite ziemlich bitter sein. Aber: Dieser extremen Haltung liegt ein Problem zu Grunde, das der Verteidiger hat - und nicht der versucht-Vermittelnde auf der anderen Seite. Und man sollte sich hüten, das Problem eines anderen zu seinem eigenen Problem zu machen, indem man die Vorhaltung auf sich persönlich bezieht.
Viel besser: entspannt zurücklehnen, reden lassen, notfalls höhere Mächte in's Spiel rufen - und am Abend mit der lächelnden Gewissheit heimgehen, dass Gelassenheit an Souveränität kaum zu überbieten ist!
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