Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Es lebe der Zweckpessimismus: das Spontan-Date mit dem Guide war unterhaltsam, witzig, interessant und leicht flirtend - und ich habe jetzt beide Fahrräder in 1a-Zustand + Pflegeanleitung, quasi eine kurz-Inspektion der Räder als Zweck für das eigentliche Ziel der kurz-Inspektion meiner Wohnlage... Und ich stelle überrascht fest, dass mich Dates in meiner Wohnung nicht mehr stören, der Schutzwall sinkt spürbar (wurde auch Zeit!).
Nebenbei liefen natürlich etliche Kommunikations-Ansätze mit:
1. Das gesprochene Wort: vordergründig ging es um Hobbies, Fahrräder, Jobs, gemeinsame Bekannte und das Wetter.
2. Das mitlaufende Wort: in Wirklichkeit ging es um Beeindrucken und Herausfinden, Kennenlernen und zukünftige Möglichkeiten ausloten.
3. Die Körpersprache: aufrecht, aber entspannt. Vorteilhaft, aber lässig. Und die Frage, ob er den Lenker gerade rücken wollte oder mein Dekolleté bewunderte...
4. Vorauseilende Checklist: Will ich neben diesen Augen aufwachen? Diesen Mund küssen? Diesen Oberkörper näher erkunden?
Ich schätze, die männliche Checklist zu 4. sieht etwas handfester aus...