Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Heute eine großartige (und mit > 12 Stunden auch sehr große) Tour mit Motorradfreund J-Faz gedreht. In den Einkehrpausen über Gott und die Welt und die Freunde und das Leben und die Autofrage diskutiert: seiner Empfehlung nach sollte ich noch mal Geld in die Hand nehmen, und mein 200PS-6Zylinder-LederHolz-HamanKadon-Schick-und-Schnell-Auto tüv-bereit aufarbeiten lassen und weiter fahren. Dagegen spricht jedoch ein einziges, schlagendes Argument: es würde keinen Spaß machen. Um nicht nur TÜV, sondern auch den Fahrspaß wieder so richtig hinzubekommen, müsste ich mehr investieren, als mir lieb ist - mit nur den notwendigen Reparaturen hätte ich zwar legalen Fahrbetrieb, aber es würde mich nicht glücklich machen. Und somit gilt: egal, wie preiswert oder nicht etwas ist - man sollte nicht einen Heller Geld für etwas ausgeben, das einen dennoch unzufrieden zurück lässt! Dann lieber per Schnell-Projekt binnen 4 Wochen ein neues altes Auto finden, das alte alte meistbietend abstoßen und sich auf etwas Neues einlassen.
Als Ästhet lege ich Wert darauf, dass ich mir Dinge anschaffe, die mich erfreuen - ein rein zweckmäßiges Auto ist in jedem Fall viel, viel zu teuer dafür, dass es in seiner reinen Zweckfunktion keinen Spaß machen würde.
Vermutlich hat mich diese Haltung vor Vernunft-Ehen, Zweckbeziehungen und Einbauschränken bewahrt...