Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
"Eigentlich" ist eines der überflüssigsten Wörter der deutschen Sprache.
Wer jeden Satz mit "Aber..." beginnt muss sich fragen lassen, ob er Teil der Lösung oder Teil des Problems ist.
Wer im Prinzip praktisch keinen Satz anders als wie gesagt theoretisch eigentlich möglich formulieren kann, kommt schlussendlich zu keiner Aussage.
Wer seine Anliegen regelmäßig mit "nur schnell" oder "nur ganz kurz" einleitet, beschäftigt sein Mitmenschen erfahrungsgemäß über Gebühr.
Wer jede Besonderheit mit "das Problem ist..." beschreibt, nimmt das Leben leicht zu schwer.
Wer laut brüllt braucht seine Stimmgewalt, um über schwache Inhalte hinweg Gehör zu finden.
Wer einen angeblichen Lösungsansatz mit "man muss..." umschreibt, enthält sich jeder Eigenverantwortung (an dieser Stelle sei erneut verwiesen auf die Frage nach "Teil des Problems oder Teil der Lösung?")
Eloquenz und ausgefeilte Rhetorik sind nicht jedemanns Stärken, fatalerweise führen Schwächen in diesem Gebiet jedoch zu enormen Reibungsverlusten - und sind wahnsinnig anstrengend!