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Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.

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Eigentlich ist es so überflüssig

"Eigentlich" ist eines der überflüssigsten Wörter der deutschen Sprache.

Wer jeden Satz mit "Aber..." beginnt muss sich fragen lassen, ob er Teil der Lösung oder Teil des Problems ist.

Wer im Prinzip praktisch keinen Satz anders als wie gesagt theoretisch eigentlich möglich formulieren kann, kommt schlussendlich zu keiner Aussage.

Wer seine Anliegen regelmäßig mit "nur schnell" oder "nur ganz kurz" einleitet, beschäftigt sein Mitmenschen erfahrungsgemäß über Gebühr.

Wer jede Besonderheit mit "das Problem ist..." beschreibt, nimmt das Leben leicht zu schwer.

Wer laut brüllt braucht seine Stimmgewalt, um über schwache Inhalte hinweg Gehör zu finden.

Wer einen angeblichen Lösungsansatz mit "man muss..." umschreibt, enthält sich jeder Eigenverantwortung (an dieser Stelle sei erneut verwiesen auf die Frage nach "Teil des Problems oder Teil der Lösung?")

Eloquenz und ausgefeilte Rhetorik sind nicht jedemanns Stärken, fatalerweise führen Schwächen in diesem Gebiet jedoch zu enormen Reibungsverlusten - und sind wahnsinnig anstrengend!

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F
<br /> Eigentlich mag ich eigentlich. Ich verwende es ziemlich gerne! ABER eher als Füllwort. Als viel mehr sehe ich es nicht.<br /> Du hast mit Vielem Recht, man sollte mehr auf das achten, was man von sich gibt.<br /> Ganz schlimm finde ich ABER. Habe ich gerade die letzte Zeit festgestellt. Entweder ich habe Mist gebaut oder nicht. Wenn dann nach einem "Ja" das aber kommt, bekomme ich Plaque!<br /> <br /> <br />
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B
<br /> <br /> Oh ja! Ich plage mich derzeit mit einem "Aber"-Kollegen herum, der mich damit in den Wahnsinn treibt... (Teil des Problems, kann ich nur sagen - ohne wenn und aber!)<br /> <br /> <br /> <br />
S
<br /> Du hast Recht. Es gibt Menschen, die niemals Farbe bekennen wollen und dann jede Aussage durch 'eigentlich' verwässern. Solche Leute mag ich eigentlich auch nicht so sehr gerne :-)<br /> Cooles Beispiel, oder?!<br /> Hab ein schönes Wochenende.<br /> <br /> <br />
Antworten
S
<br /> Ich bin für mein "eigentlich" auch schon ein paarmal kritisiert worden, aber dennoch halte ich daran fest. Ich verstehe "eigentlich" als ein Synonym für "grundsätzlich", nur dass das Wort nicht so<br /> sperrig ist.<br /> "Eigentlich (Grundsätzlich) esse ich sehr gerne knusprige Hähnchen, aber dieses hier ist mir zu dunkel."<br /> Eigentlich kann man beides sagen... :-)<br /> <br /> <br />
Antworten
B
<br /> <br /> Na gut, in diesem Zusammenhang lasse ich es gelten. Richtig schlimme aber finde ich, wenn "eigentlich" die gewollte Aussage ungewollte verwässert, bspw.: "Eigentlich müssen die Angaben bis morgen<br /> vorliegen" - fast immer ist hier gemeint: "bis morgen und basta!", aber viele trauen sich nicht an harte Aussagen heran und weichen ihre Vorgaben immer wieder auf - also das genaue Gegenteil von<br /> knusprigen Hähnchen ;-)<br /> <br /> <br /> <br />