Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Neuer Job, neues Spiel, neues Glück? Wir werden sehen.
Immerhin merke ich täglich, was ich alles kann. Nicht nur einäugig unter Blinden, sondern auf gutem Level mit anderen Gescheiten, das ist nicht übel (hilft allerdings auch nicht gegen jedwedes Übel)... Neu hinzugekommen seit dem letzten "Neu-Anfang" ist die aktuelle Gelassenheit, nicht perfekt sein zu müssen, nicht alles können zu müssen, schließlich sind genug Halbwissende völlig ohne Gewissensbisse von sich und ihrer Weltmeinung überzeugt, da brauche ich mich nicht zu verstecken. Zumal ich als Extra-Trumpf immer noch die Blondinen-Karte ("häääähhh???") habe, also immer ein Alibi zur Hand wenn's schief geht!
Da Arbeit aber nur das halbe Leben ist und sein darf, stellt sich die Frage: was sind eigentlich meine besonderen Talente im Privatleben? Männer offenbar nicht - aber Sehnsucht, ja: in Sehnsucht bin ich ganz groß. Da kommt unverhofft einer dieser Songs, die einen einfach so mitten in's Mark treffen und die Welt wird weit: der Horizont lockt in weiter Ferne mit ungewissen Möglichkeiten, als würde er rufen "Los doch, hier wartet deine Erfüllung!". Die als solche natürlich nie greifbar ist, immer abstrakt bleibt und vage schimmert, wie ein Irrlicht.
Und wozu ist das gut??