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Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.

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Fremde Männer am frühen Morgen

Fremde Männer am frühen Morgen sind komisch – und nichts für mich. Besonders, wenn sie unbedingt komisch sein wollen und im Radio schlechte Musik läuft und ein Kalauer den nächsten jagt brrr... Ich halte mich an meinem Kaffeebecher fest und grummle vor mich hin – bisher ist noch jedes Treffen gut verlaufen, das wird doch hoffentlich auch diesmal...?!?

Kurz überlege ich, ob das mit dem gemeinsamen Wochenende wirklich so eine gute Idee war, als ein offener Mund auf mich zusteuert und ich mich frage, ob ich den Walfisch mit Plankton füttern soll oder ob Mund-zu-Mund-Atmung notwendig ist; auf beides habe ich jedoch keine Lust und so entweicht mir ein quiekendes: „Was-willst-du-von-mir??“ - So viel zu meinem Ruf als souveräne Blondine, das war mal nix!

Zum Glück erhöhen die Anlaufschwierigkeiten den Reiz, für manche Ritter gilt: je schwieriger die Prinzessin zufriedenzustellen ist, umso wertvoller ist anschließend ihre Kapitulation. Und so nimmt das Wochenende seinen Lauf, aus Regen wird Pulverschnee, aus jungfräulichen Hängen werden Tiefschneeschwünge und sogar das von mir müde belächelte: „Echt, ein Konzert im Skigebiet – ist ja Waaaaahnsinn...“ entpuppt sich als eine der ca. 5 Bands auf der Welt, die ich wirklich gerne mal live sehen würde. Dass der Herr dazu gleich eine Suite in bester Lage gebucht hat, ist dann auch gar nicht mal so übel, ja, er weiß, wie er überzeugen kann. Ein wenig Auslauf und Luxus macht die ungewohnte Zweisamkeit tatsächlich leichter und dann kommt, wie es kommen muss: Kitschige Schlagermusik beim Après-Ski und die Festungsmauern fallen wie Zuckerwürfel in sich zusammen.

Nach 42 Stunden zusammen auf engstem Raum (im Auto... im Skilift... in der Umarmung) habe ich leichte Sorge, eine Überdosis abbekommen zu haben.

Da hilft nur: das nächste Wochenende gehört mir, me myself and I und schafft wieder ein wenig wohltuende Distanz. So ein Kavalier ist schließlich nichts für immer, aber für viel Spaß!

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F
Mal weg vom Blog ... ich hab in der Spamabteilung meines Postkasten was von deiner Mailadresse liegen. Irgendeinen Link und von meinem Anbieter den Hinweis dazu, dass das nicht sicher ist. Hat man<br /> dich gehakt? Selbstredent habe ich nicht auf den Link geklickt
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D
Das hört sich auf der einen Seite sehr Spaßig an, auf der anderen könnte man meinen, du hattest leichte Fluchtgedanken?
Antworten
B
<br /> <br /> Och, die Fluchtgedanken waren nur am Anfang, aber da meine Begleitung besser Ski fährt als ich, kam ich eh nicht davon ;-) War ja dann auch gar nicht notwendig, es wurde das typische<br /> "am-Anfang-alles-doof-am-Ende-alles-super"-Wochenende.<br /> <br /> <br /> <br />