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Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.

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Geld: frei und unfrei, manchmal -willig

Geld allein macht gar nichts, so viel ist mal klar. Geld in Verbindung mit anderen Aktionen bringt allerdings ordentlich Vorteile mit: es erweitert den Freiraum, unangenehme Situationen zu verbessern. Jederzeit wieder gehen (notfalls auch fliegen) zu können. Sich mal eben ein schickes Hotel oder zumindest ein Einzelzimmer oder eine eigene Wohnung leisten zu können.

Andererseits bindet Geld einen regelrecht an sich - ist ein gewisser Status erreicht, könnte man zwar eigentlich auch ohne die kleineren und größeren Annehmlichkeiten leben, aber un-eigentlich hält man doch lieber an den aktuellen Gegebenheiten fest.

Und so beeinflusst der schnöde Mammon mehr Entscheidungen, als wir uns eingestehen, die Frage nach der finanziellen Seite ist in nahezu allen Unternehmungen oder Veränderungen enthalten: Was kostet der Urlaub, die Wohnung, das Hobby, das Auto?! Was ist der Preis für die Meinungsfreiheit, die wir uns nehmen? Wo können wir uns diese herausnehmen und ab welchem Punkt ist leises Zähneknirschen die sicherere Option?

Wer nichts hat, hat nichts zu verlieren - was uns ein weiteres mal zu dem (zurecht) viel zitierten Bobby McGee und dem von Janis Joplin besungenen "Freedom's just another word..." bringt. Gleichzeitig ist aber nicht jeder Mittellose frei in seinen Entscheidungen, weil dann eben doch für viele Dinge die Mittel zur Umsetzung fehlen.

Was also macht Geld: fördert oder boykottiert es die Freiheit des Einzelnen?

Es ist wie so oft: es hängt von uns ab und wie wir mit der jeweiligen Lage umgehen. Unabhängig vom Geld gilt schließlich: man hat immer eine Wahl...

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