Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Tage lang habe ich überlegt, wie ich ein paar Themen am besten anpacke, damit sie den größtmöglichen Erfolg bringen. Schließlich hatte ich mir doch auf die Fahnen geschrieben, mehr Charme und weniger Kopf-durch-die-Wand an den Tag zu legen. Allerdings habe ich dabei außer Acht gelassen, dass im Kopf kreisende Gedanken allzu präsent sind... Kaum kumulierten sich heute erneut unabgestimmte Engpässe und Anforderungen von allen Seiten, als ich auch schon tobte: alle wollen was, keiner kommuniziert vernünftig und ich krieg gar nix, so geht das nicht weiter!! Und siehe da: man muss auch mal toben: prompt kamen von einigen Seiten längst überfällige Reaktionen und es war nicht ganz verkehrt, den Ärger zur Abwechslung mal bei den richtigen Stellen zu platzieren.
Ähnlich spontan sollte ich vermutlich auch mein Privatleben gestalten, aber auch hier bleibe ich hin und her gerissen: der sicherlich sehr nette Ausdauernde ist zu schüchtern, um spontan ein Date in's Leben zu rufen, schon gar kein verlockendes welches. Der eloquente Profi-Flirter ist binnen 2 Dreizeilern prompt unterhaltsamer und ließe sich vermutlich ziemlich leicht in Richtung einer Einladung schubsen - aber irgendwie ist das schon wieder über's Ziel hinaus geschossen. Und weil ich mich nicht so recht durchringen mag, konzentriere ich mich wohl auch dieses Wochenende auf die guten Freunde, die zwar keine neuen Abenteuer, aber dafür schöne Abende versprechen.
Vor lauter Unentschlossenheit kann ich mich gar nicht entscheiden: bin ich nun ein Schisser Zögerer oder über stumpfsinnige Dateversuche gereift hinausgewachsen??