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Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.

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Love in itself als Selbstzweck?

Als bekennender Junk-TV-Junkie hatte ich die letzten Wochen jeden Dienstag Abend ein festes Date mit Rock-of-Love-Bret und seinen Tattoo-Zicken - großes Kino und wilde Grimassen auf dem Crosstrainer, um nicht das Fitness-Studio mit schallendem Gelächter zu erschrecken.
In allen drei Staffeln der Casting-Suche nach der Großen Liebe ziehen sich zwei rote Fäden durch den Wahnsinn: Zum einen muss eine "Connection" zwischen Bret und der vermeintlichen Schönheit bestehen (mindestens körperlich, eventuell emotional, selten geistig) und zum anderen ist ihm ein Punkt enorm wichtig: Welche Frau wollte nur in's Fernsehen / einen Rockstar daten / ihre Stripperkarriere pushen / ... und welche ist wirklich auf der Suche nach der wahren Liebe = "here for the right reason?"
Und in diesem Punkt zeigt die Serie erstaunliche, vielleicht sogar ungewollte Größe - da gibt sich niemand der Illusion hin, dass zwei Menschen gleichzeitig und beidseitig den Partner für's Leben finden, weil "der eine" Topf endlich "die eine" Deckel gefunden hat! Es zählt vielmehr, dass beide zum gleichen Zeitpunkt eine Beziehung eingehen wollen. Der perfekte Partner ist Illusion, Timing ist alles!
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