Nachdem ich mir schon nichts mehr dabei denke, wenn ein Kollege vor meiner Nase versehentlich gegen den Pfeiler im Flur rennt (hat den Spagat zwischen grüßen und gucken nicht geschafft), wundere ich mich Tag für Tag auf's Neue, warum so viele Männer im Gespräch mit Frauen ständig an sich rumfummeln. Typischer Auftritt: Reinkommen, Gespräch beginnen und während des Stotterns der ersten Silben mit der Hand an der Hose / Gürtelschnalle / irgendwo dazwischen schnell prüfen, ob alles am Platz ist. Ist das ein uraltes Ritual aus grauer Vorzeit, durch das die Jungs sich an sich selbst festhalten, um unsichere Momente zu überbrücken? Machen sie das auch unter Männern? Jeder hat ja so seine Marotten und wer keine gute Rhetorik hat, neigt erst recht zum Hampelmann - aber welche Frau hält sich in der Unterhaltung mal eben an ihrem BH fest??