Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Der beste Weg, sich einen über finanzielle Beweggründe erhabenen Charakter zu bewahren, ist: viel und regelmäßig Geld beziehen. Es funktioniert ebenfalls, wenn nur der Tatbestand der Regelmäßigkeit besteht, auch dann lässt sich der persönliche Wertebaum ethisch wertvoll gestalten.
Kaum dreht man jedoch den Geldhahn ab, schon wendet sich das Blatt: auf einmal wird alles in Heller und Pfennig aufgewogen: Mögliche Einnahmen erscheinen paradiesisch, sobald sie nur am Horizont ihre Fata Morgana in der Hitze flimmern lassen. Ausgaben werden von mehreren Seiten kritisch beäugt und als "feindlich" eingestuft. Shopping erscheint auf einmal nicht mehr mühsam, sondern paradiesisch und alle hereinflatternden Kataloge sind plötzlich voll von "Must haves".
Kurz: Geld verdirbt nicht den Charakter, es bewahrt ihn!
Das wusste schon Marilyn Monroe alias Lorelei Lee in "Gentlement Prefer Blondes", als sie mit großem Augenaufschlag versicherte, sich viel liebevoller um ihren Gatten kümmern zu können, wenn er ausreichend reich ist - wie soll sie denn all ihre Energie darauf verwenden, für ihn da zu sein, wenn sie nebenbei arbeiten muss?!?
Cleverle...