Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Selbst schuld: das Timing war geradezu perfekt, die Abstimmung von Berufs- und Privatleben so ausgewogen wie selten und zeitlich auf den Punkt war ich mit allen wichtigen Erledigungen fertig, bevor in den nächsten Tagen etliche Termine anstehen und mich ganz großartig in Anspruch nehmen sollten. Noch vor 36 Stunden war mir, als ob das Universum hinterlistig grinsen würde, hielt das aber nur für eine Fatamorgana des Dauerregens.
Nun zeigt sich: Zeitvorgaben sind voll überbewertet, schließlich ist heute mehr denn je Flexibilität in allen Belangen gefragt. Zu blöd nur, dass ich gerne 12 Monate im voraus denke und weithin als anerkannte Herrin der Filofax-Gezeiten gelte, kurz: ich bin in etwa so flexibel wie ein Türpfosten...
Normalerweise predige ich ja gern, dass man hinnehmen soll, was nicht zu ändern ist, oder ändern soll, was nicht hinzunehmen ist. Also werde ich jetzt nicht zeterundmordeo brüllen, nicht wütend die Faust gen Himmel recken und mich auch auf gar keinen Fall aufregen, sondern heiter und gelassen all die schönen Dinge angehen, die ich aus unerfindlichen Gründen ziemlich lange vor mir hergeschoben habe:
Damit dürfte klar sein: Jegliche Form von Langeweile ist sowas von chancenlos! Echt, total! Und ich werde auch alles daran setzen, mir nicht sofort Staffel um Staffel der aktuellen Lieblings-DVD-Serie zuzulegen (s. Negation unter "Frustshopping"), sondern mich hingebungsvoll sinnvollen Fleißarbeiten widmen und dem Universum dabei milde zulächeln!