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Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.

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Steel the Buddha, it's Good Karma!

Es war wieder einer dieser Abende: die andere Chaos-Frau und ich und das Nachtleben dieser Stadt. Diesmal: edle Bar, weiß-kuschliges Restaurant und Lying Dinner garniert mit Paradiesvogel. Kurz: das "Nektar" stand auf dem Programm, es gab schließlich was zu feiern. Nachdem besagte Freundin 10 min. allein an der Bar saß, umgeben von verliebt-knutschenden Paaren, vom Barkeeper ignoriert und sich frustriert in ihr Buch vertiefte, wurde alles gut, denn dann kam ich. Wir bestellten Cocktails, bekamen obendrauf noch einen Probierschluck aus dem Wodka-Parmesan-Experiment und folgten schließlich dem schillernden Gastgeber zur Liegelandschaft, um uns den genussvollen Gaumenfreuden aus Küche und Weinkeller hinzugeben. Um uns herum Paare und solche, die es werden wollen, und die Erkenntnis: halb-liegend auf Sofakissen ist anhand der Körpersprache glasklar abzulesen, wer mit wem welche Intension hat. Und wer sich unpassend gekleidet hat... Aber vielleicht stand das Blondi von gegenüber auch auf Britney Spears oder ihr Freund auf die Taxi-ohne-Höschen-Nummer, wie dem auch sei, wir hatten tieferen Einblick in ihre intime Beziehung, als uns lieb war. Anders ausgedrückt: wenn "Britney-im-Taxi" für dich eine ganz normale Stellung ist, dann mach dir Gedanken über dein Fetisch-Problem.

Später kam ein Grüppchen Briten in unsere Nähe, die leider viele Highlights des Abends verpasst hatten. Wir bemühten uns, ihnen die Kombi aller Performance-Protagonisten zu bestellen, aber leider kam kein "Singing-Transvestite-Fortune-Teller" mehr vorbei, nur eine abgewrackte, esoterische (und: ziemlich schlechte + schlecht-gelaunte) Pseudo-Wahrsagerin, die von Erschöpfung brabbelte und kein Geld verdienen wollte. Sei's drum, man kann auch prima quer über die Sofas tanzen (der lustige Schotte) und sich den Tarot-Tisch zu eigen machen: "Go, steel the Buddha - it's good karma!" Leider passte der Buddha nicht in die Handtasche der Auftraggeberin, obwohl er (Plastik, made in irgendwo) leicht genug zu tragen gewesen wäre. Statt dessen schnappten wir uns den Rest der Weinflasche vom Päärchen nebenan, die leichtsinnigerweise einfach so aufbrachen - kurzerhand die leere Weinflasche (unser Tisch) gegen die halbvolle (nebenan) getauscht und der Kellnerin arrogant in die Augen geschaut, schon kommt man kostenlos zu einer Weinprobe.

Als wir gehen wollten, kam noch einer der Betreiber (Inhaber?) auf uns zu, zeigte uns die Highlights der Innenarchitektur, der stilvollen Gestaltung, der verschiedenen Restaurantbereiche,... kurz: sein Reich, bevor wir uns endgültig verabschiedeten, die Treppe hinauf tänzelten und uns die nächsten 2 Taxis heranwinkten.

Das Fazit des Abends: auch inmitten von Päärchen und Schwulen kann man einen äußerst unterhaltsamen Abend verbringen, auch wenn man beim Durcheinandertrinken von Cocktail und Wein auf einen laut schnurrenden Kater gefasst sein muss!

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L
<br /> Hey :)<br /> ich würde mich sehr freuen, wenn du mal bei mir vorbei schaust! ;*<br /> und schöner blog<br /> <br /> <br />
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