Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Was treibt Männer dazu, nach Jahren der aktiv gelebten Ignoranz Kontak zu ihren Exfreundinnen aufzunehmen? Der Sexualtrieb?? Die Einsamkeit? Idiotie??
Nach dem leicht verstörenden Hausbesuch des Mountainbike-Guide im Herbst trudelte jüngst eine Nachricht des Belanglosen ein. Wie die letzten Jahre auch, ist der höchste Aktivitätsmodus dazu das Drücken der "Entfernen"-Taste. Aber was ich nicht verstehe: Warum glauben manche (Männer oder Frauen gleichermaßen), dass nach Jahren des Nichtkontakts und wohltuender Stille die Freude über eine Nachricht aus dem Off groß wäre?
Wenn langjährig gepflegte Kontakte zu Verflossenen über die Jahre einschlafen, melde ich mich nach spätestens einem Jahr definitiv nicht mehr. Bekomme ich auf einen Vorstoß keine Reaktion, sinkt die Zeitspanne auf "sofort". Schließlich ist es eindeutig: Keine Antwort bedeutet = keine Nachfrage / kein Bedarf, Hinterherrennen wird daran nichts ändern.
Vor langer Zeit habe ich mich für einen Mann sogar in Unkosten gestürzt: nach Wochen wiederkehrender Telefonanrufe schaffte ich mir einen Anrufbeantworter an und nahm einfach nicht mehr ab - war es einer der tatsächlichen Freunde, konnte ich immer noch rangehen - ansonsten konnte der Typ gerne wiederholt an die Telekom spenden und die nie abgehörte Kassette des schwarzen Kästchens volllabern bis er keine Luft mehr bekam.
Typisch ist übrigens: Ausgerechnet diejenigen, die sich in der "aktiven Zeit" auf nichts festlegen wollten, sind später die Hartnäckigsten.
Alle bescheuert...