Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Mich fasziniert das Zusammenspiel von Körper und Geist schon lange. Eine eher harmlose kleine Nische dabei ist die Beobachtung, was sportliche Bewegung im Kopf und im Körper auslöst:
Von den Endorphinausschüttungen des Körpers habe ich bereits mehrfach geschwärmt. Ein anderer Aspekt ist der des Bewusstseins, sich etwas Gutes zu tun: wenn der Sport nicht lästige Pflichtübung ist, sondern noch während der Ausführung dieses entspannte Gefühl über einen kommt, der freie Kopf, die gute Laune und das "I feel good!" aus allen Poren. Wer sich regelmäßig bewegt, wird früher oder später dieses Gefühl der Leichtigkeit und Wohligkeit kennen, zumindest, wenn man sich nicht gerade eine völlig unpassende Sportart ausgesucht hat.
Selbst auf dem eher öden Crosstrainer bei Warm-Up--Cool-Down habe ich gute Laune, weil die Bewegung an sich, die Kräftigung und Lockerung einfach gut sind. Wichtig ist nur, sich die Zeitfenster dafür so einzurichten, dass es keinen Stress auslöst (naja, zumindest nur selten) und man sich genug Zeit für den Genuss nimmt. Also nicht durch den Trainingsplan hetzen, sondern in aller Ruhe eins nach dem anderen angehen. Wenn die Zeit zu knapp wird, lieber die ausgiebige Sauna ganz weglassen, als die Sandkörner in der Eieruhr hektisch abzählen, damit es hinten raus bloß nicht mit anderen Terminen kollidiert. Ohne Muße macht's nämlich keinen Spaß