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Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.

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Widerstände und ihre Daseinsberechtigung

Auch wenn der naive Wunsch nach reibungslosen Abläufen und harmonischen Entwicklungen ein nachvollziehbares Anliegen ist, so ist es zum einen unrealistisch, gleichzeitig aber auch nicht wünschens-wert.

Hürden und Stolpersteine im angepeilten Weg erfordern Anstrengung, Widerstände zwingen zum Nachdenken: will ich das wirklich? Zunächst wird jongliert, in der Luft schwirren die typischen Elemente: Ziel, Konsequenzen, Begleiterscheinungen, Risiken, Chancen, Anstrengung, Gefahren, Pläne, vor-den-Kopf-stoßen, Glaubwürdigkeit, Erreichen, Disziplin, Kompromisse, Geld, Leben, Bürokratie, Durststrecke, Scheitern, Gelingen, Erfolgsdruck. Und schließlich: Wollen.

Philosophisch gesehen wurde der Wille schon von allen Seiten durchleuchtet, in Frage gestellt oder bekräftigt, durch Bio-Chemie, Psychologie und Anthropologie angezweifelt und doch ist er da. Der Wille ist der Jongleur, der die einzelnen Beweggründe erst durcheinander wirbeln lässt, um sie anschließend einzufangen, einzeln zu betrachten und schlussendlich zur Entscheidung zu sortieren.

In diesem Sinne: ein Hoch auf die Widerstände, die zu einer guten Entscheidung gehören wie der Stein zum Anstoß.

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