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Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.

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Wo bleibt nur mein Zweckpessimismus? Oder: kann zu viel Optimismus negative Folgen haben?

Normalerweise habe ich an Feier-Tagen wie Silvester oder Party-Tag notorisch schlechte Laune, die sich erst zum Abend hin verflüchtigt. Eine zumeist völlig unbegründete Ur-Angst (keiner kommt?!) und der wachsende Druck, dass an dem anstehenden Abend eine sensationelle Feier geradezu Pflicht ist, lösen meist eine instinktive Schwarzmalerei aus: es wird bestimmt total öde, mein Exfreund taucht auf, die Musik kommt nicht in Schwung, ich bekomme einen Pickel, habe einen Bad Hair-Day und überhaupt. Je mehr im Vorfeld geunkt wird, umso lässiger entwickelt sich dann der tatsächliche Abend, so die Erfahrungskurve.
Und jetzt? Sitze ich gut gelaunt und optimistisch in der Sonne (die übrigens nicht angekündigt war) und gehe völlig unbesorgt in den Abend und die Party. Ist das jetzt falsch rum? Fängt es gut an und endet dann im Desaster?? Ich fühle mich ganz nackt ohne meinen vertrauten Zweckpessimismus...
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