Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Erklär mir mal einer, warum Männer keinen anständigen Kater haben können! Die Helden der Wehleidigkeit ächzen und stöhnen und leiden, aber „das liegt nicht am Alkohol.“ Ja nee, is klar, ne?!
Gestern bei der Firmenfeier ging’s fröhlich zu und einige haben einiges getrunken. Es wurde gefeiert, getanzt, gesungen und viel gelacht, und nebenbei gab’s leckeren Wein und/oder Bier und mehr als 20% sind wohl nicht nüchtern in’s Bett. Soweit kein Problem, wäre da nicht der nächste Morgen: Der eine „hat die Grippe“ und braucht 1-3 Aspirin, der nächste hat „Halsweh“ und braucht Aspirin, der Dritte hat „schlecht geschlafen“ (vielleicht hilft Aspirin?) und manch einer hat „Rückenschmerzen“ oder „Muskelkater“ oder was man sich eben so zuzieht beim Trinken! Was steckt also dahinter? Die Tatsache, dass ein echter Mann nur an echten Wehwehchen leiden kann? Während lt. allen Männererzählungen Trinkgelage samt Brummschädel heldenhaft gemeistert werden, brauchen die Herren der Schöpfung bei Befindlichkeit im konkreten fraglichen Zustand wohl ein Alibi, damit sie unmannhaft leiden können – als ob Leiden nicht die 1a-Männerdisziplin wäre!