Eigentlich war gar nicht alles nur schlecht in der letzten Beziehung. Immerhin folgten vielen negativen Dingen auch ein paar ganz nette Beschwichtigungen, die sich geradezu klassisch in das hierfür wohl übliche Schema einreihten:
1. Blumen: diese richtig großen, teuren Sträuße, am besten per Fleurop, auf die alle neidisch sind. Wer das nächste mal einen solchen Prachtstrauß bei einer anderen bewundert, darf sie auch gleich bedauern: es dient zu 95% der Besänftigung.
2. Wochenendausflüge: je teurer die Suite, umso größer die (vermutlich berechtigte) Angst des Mannes, dass sein bequemes Nest in's Wanken geraten könnte, wenn er jetzt nicht doch etwas dagegen tut.
3. Schmuck: entweder nach Seitensprung (Ohrringe, Ketten, Armbänder) oder in Form eines Ringes als ultimative Beschwichtigung, wenn die Trennung vor der Tür steht. Nicht täuschen lassen, es handelt sich sehr häufig um Stillhaltedinge (dann garntiert ohne Gravur und häufig am guten Geschmack vorbei). Ich empfehle: die schönen Stücke behalten, die weniger schönen lukrativ loswerden.
Dummerweise habe ich nicht bis zum Ende durchgehalten: vielleicht sollte man heiraten und nach dem ertappten Seitensprung des Herrn auf ein Cabrio pokern...?
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OK, das tröstet irgendwie - habe also nichts verpasst indem ich gegangen bin. Und mein eigenes altes Auto ist eigentlich auch noch richtig schön. Smart ist doch prima, vor allem in der City!<br />
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