Mein virtuelles Ich setzt sich gerne mit den absonderlichsten Gedankengängen auseinander. Affäre: ist es nicht seltsam, sich zu verabreden, um mit eindeutigen Absichten zusammenzutreffen? Keine spontane Entwicklung aus der Situation heraus, kein langsamer Aufbau von Romantik (naja, Romantik halte ich ohnehin für überschätzt), wenig Überraschungen. Statt dessen: klare Zielsetzung schon im Vorfeld, leicht befangene Momente beim Treffen und gibt es überhaupt etwas zu reden? Bei Lichte betrachtet, ganz schön schräg, möchte man meinen. Und wie ist das Verhältnis von Affäre und Freundschaft? Kann nach einer Zweckaffäre Freundschaft bestehen bleiben? Ich denke ja: war die Basis vorher bereits Sympathie, kann auch danach noch freundschaftliche Wärme verbleiben - genauso unverbindlich, wie auch andere Bereiche definiert waren. Immer schön locker