Während ich mit meinem Äußeren hadere wie lange nicht und am liebsten einmal rundum alles auf den Kopf stellen würde, ändert sich heimlich still und leise die innere Zielvorstellung: Habe ich die ersten 30 Jahre meines Lebens noch felsenfest an Liebe, Hochzeit und Monogamie geblaubt, ist das inzwischen spürbar in den Hintergrund getreten: zu selten, wenn auch nicht unmöglich - als Lebensziel jedenfalls untauglich. Gestern dann die Erkenntnis, dass ich zu einer Art Yuppie-Snob-Karriere-Blondine geworden bin, vermutlich über Nacht. Wie sonst lässt sich erklären, dass ich aus heiterem Himmel nach Preisen für gebrauchte Porsche schaue und im Internet nach Ski-Träger-Lösungen für den Roadster schaue?! Dazu passt, dass mir auf die Frage einer 4-Jährigen "Warum lebt man?" nicht allzu viel einfiel...