Wirtschaftskrise, Weltgeschehen, Wahlkampf - die W-Worte bringen's irgendwie nicht so in die fröhlichen Gesprächsrunden. Nicht nur an unserem Tisch im Biergarten herrschte vor allem ein Thema vor: was spielt sich zwischen Männern und Frauen im Allgemeinen bzw. Mann und Frau im Speziellen ab. Die meisten sind Single (wo sind eigentlich all die Paare? Gehen die irgendwann nicht mehr aus??) und brennen darauf zu erörtern, wie sich das jewels andere Geschlecht am besten erobern oder (in Härtefällen) überhaupt kontaktieren lässt. Während ich die meisten Irrungen und Wirrungen aus diesem Gebiet überaus unterhaltsam finde, war ich baff erstaunt über den Ernst, mit dem viele da ran gehen. Die meisten suchen tatsächlich, einige machen ihr persönliches Glück von dem Erfolg der Suche abhängig. Kaum outete ich mich als "die-gezielte-Suche-verweigernd", schon war ich als fragwürdig oder gefühlskalt in Verruf. Ist das nur eine Zeitfrage? Komme ich da auch noch hin (an den Punkt der mittleren Verzweiflung)?? Oh je...