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Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.

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Ausgerechnet Alaska

Da trete ich einem neuen Verein bei (hier: nein, nicht das Tanzen), und schon nimmt das Chaos seinen Lauf. Ich hörte bereits in den letzten Wochen das ein oder andere, was bei weniger optimistischen Menschen Skeptik hervorgerufen hätte. Und jetzt das: Anstelle von Summer in the City geht es für einige Wochen auf Tournee nach Norden, mitten in die Pampa. Die Überschrift ist nicht übertrieben, denn auch in Deutschland haben wir Regionen, die ungefähr so gut zu erreichen sind wie Alaska und auch ungefähr so dicht besiedelt.

Auch wenn es nur einige Wochen sein sollen, ist die Aussicht nicht gerade umwerfend - zumal mitten im vermeintlich schönsten Sommer.

Andererseits bemerke ich schon seit Wochen, dass in letzter Zeit vorhandene Ängste zwar nicht völlig abgebaut, aber dennoch entschärft werden. Und zwar, indem sich genau das zuträgt, was immer eine Art Spukvorstellung von mir war: aus dem Handtuch purzelnde "Käfer" (Phil und Allen), in's Ohr fliegende Fliegen und Fischschwärme um mich herum im offenen Meer. Vielleicht ist es ein Wink mit dem Schicksal, dass ich auch bei anderen Entwicklungen weniger ängstlich reagieren handeln sollte. Also Schultern straffen, positive Grundeinstellung bewahren und das neue Projekt zunächst anpacken. Und immer Herr der Lage bleiben: wird das Chaos zu groß oder verwandelt sich die "Herausforderung" in ein ausgewachsenes Problemfeld, dann ist beherzte Entschlossenheit angesagt. Ganz ohne Hektik und vorschnelle Affekte gilt doch weiterhin: Don't hesitate!

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V
<br /> Ich denke da an eine bestimmte Ecke Deutschlands, in der auch ich mich im Sommer befinden werde. Mich würde interessieren, ob ich richtig liege, möchte es aber nicht "laut" sagen. Falls du magst<br /> (!) - meine Mailadresse hast du ja.<br /> Auf jeden Fall lasse ich aber mal enen lieben Gruß hier :-)<br /> Volker<br /> <br /> Axo, ich habe Höhenangst. Sogar in einem normalen Aufzug, weil ich ja weiß, dass ich tief fallen könnte, wenn...<br /> Und trotzdem war ich in der letzten Woche ganz tapfer und bin auf einen 60m hohen Turm gefahren. War gar nicht so schlimm.<br /> Soll heißen, Ängste kann man überwinden. (Meiner Meinung nach nicht abtöten oder verbannen, denn eine gewisse Grundangst ist sehr gesund.) Und wenn ich etwas zwischen den Zeilen lese, finde ich,<br /> dass du gerade "da unten" sehr tapfer warst und diese Erfahrungen im positiven Sinne zu nutzen wissen wirst.<br /> <br /> <br />
Antworten
B
<br /> <br /> Ich glaube ja, dass es nicht möglich ist, ohne Ängste zu leben - und wenn, wäre es nicht gesund (Stichworte: Verdrängung, Neurosen). Da der Mensch im Allgemeinen und im Besonderen dazu neigt,<br /> unangenehmen Dingen aus dem Weg zu gehen, können Ängste im Lauf der Zeit immer abstrakter und irrationaler werden und sich zu viel Raum nehmen, daher ist von Zeit zu Zeit eine Annäherung ganz<br /> gut: ich mag Kakerlaken immer noch nicht, aber ich werde nicht mehr hysterisch. Ich bin weiterhin ein Sicherheit-suchender Mensch, aber ich erstarre nicht tatenlos angesichts von Risiken. Ist<br /> vielleicht fast schon ein eigenes Posting wert... Der Rest folgt per Mail! LG, Blondi<br /> <br /> <br /> <br />