Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Da trete ich einem neuen Verein bei (hier: nein, nicht das Tanzen), und schon nimmt das Chaos seinen Lauf. Ich hörte bereits in den letzten Wochen das ein oder andere, was bei weniger optimistischen Menschen Skeptik hervorgerufen hätte. Und jetzt das: Anstelle von Summer in the City geht es für einige Wochen auf Tournee nach Norden, mitten in die Pampa. Die Überschrift ist nicht übertrieben, denn auch in Deutschland haben wir Regionen, die ungefähr so gut zu erreichen sind wie Alaska und auch ungefähr so dicht besiedelt.
Auch wenn es nur einige Wochen sein sollen, ist die Aussicht nicht gerade umwerfend - zumal mitten im vermeintlich schönsten Sommer.
Andererseits bemerke ich schon seit Wochen, dass in letzter Zeit vorhandene Ängste zwar nicht völlig abgebaut, aber dennoch entschärft werden. Und zwar, indem sich genau das zuträgt, was immer eine Art Spukvorstellung von mir war: aus dem Handtuch purzelnde "Käfer" (Phil und Allen), in's Ohr fliegende Fliegen und Fischschwärme um mich herum im offenen Meer. Vielleicht ist es ein Wink mit dem Schicksal, dass ich auch bei anderen Entwicklungen weniger ängstlich reagieren handeln sollte. Also Schultern straffen, positive Grundeinstellung bewahren und das neue Projekt zunächst anpacken. Und immer Herr der Lage bleiben: wird das Chaos zu groß oder verwandelt sich die "Herausforderung" in ein ausgewachsenes Problemfeld, dann ist beherzte Entschlossenheit angesagt. Ganz ohne Hektik und vorschnelle Affekte gilt doch weiterhin: Don't hesitate!