Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Die größten Gefahren dieser Stadt lauern nicht in einsamen U-Bahnhöfen, in dunklen Parks oder in dusteren Hauseingängen. Nein, hier liegt alles auf der Straße. Und bleibt dort. Kehrmaschinen sind in Berlin ungefähr so häufig wie Streudienst-Fahrzeuge in Tansania, das Laub raschelt erst unter den Füßen und pulverisiert sich dann zu einer pesto-artigen Masse, die sich in alle Ritzen absetzt. Ich vermute, auf diese Art werden in jedem Herbst die Gehsteige neu verfugt, eigentlich eine schöne Öko-Lösung, Respekt. Auch die mittlerweile mehrfach gesichteten Worte: "Kopf hoch!", die jemand auf den Bürgersteig gemalt hat, haben ihren Charme. Aber nicht alles hier ist nur gut, und so ist das größte Risiko bei nächtlichen zu-Fuß-Märschen durch die Hauptstadt, dass man mit den "schönen neuen Berlin-Schuhen" (= flach, dicke Sohle, klobiger Stil) fett in die Sch... tritt.
Aber davor warnen die Polizei-Zettel an den Hauseingängen natürlich nie...