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Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.

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Pauschales Weltbild: immer die anderen...

Gerade Männer sind ja eher einfach gestrickt in ihren Ansichten. Selbst aufgeschlossene Exemplare (die Frau darf arbeiten, nur bitte nicht zu viel) geben regelmäßig Aussagen von sich, zu denen mir nichts mehr einfällt. Oder fast nichts. Typisch und häufig erlebt ist die Aussage: bei "den anderen" (meist gemeint: befreundeten Paaren) ist ja auch immer alles einfach. Die haben Haus und Kinder und Frau und alles ist easy. Also ganz anders als bei dem darüber urteilenden Mann, der es natürlich unendlich schwer hat und dem diese Dinge einfach nie in den Schoß fliegen wollen.

Liebe Männer: den anderen ist das auch nicht in den Schoß geflogen. Sie haben einfach Gelegenheiten beim Schopf ergriffen, sich in eine tolle Frau verliebt und dafür gesorgt, dass sie bei ihnen bleibt. Ja, im "schlimmsten Fall" haben sie sie dafür sogar geheiratet (meist, nachdem ein Kind unterwegs war). Sie haben sich verschuldet und ein Haus gekauft in dem fast schon wahnwitzigen Glauben, dass sie nicht arbeitslos werden und als Familie zusammenhalten. Sie sind auch nach 10 Jahren noch zusammen, weil sie in schwierigen Zeiten (Kinder ständig krank, einer der Partner viel auf Reisen, heikle Job-Situationen, finanzielle Nöte etc.) die Zähne zusammengebissen und nach vorne geblickt haben. Und sich überlegt haben, wie sie es lösen. Oder einfach nur (un)geduldig gewartet, dass die Zeiten wieder besser werden.

Wer also neiderfüllt auf andere blickt, die doch alles haben, der sollte sich fragen: Wenn es das ist, was du willst - warum hast du es dann nicht?

Und: ja, es liegt (zu 90%) an dir selbst, wenn du nicht hast, was du haben willst.

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