Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Lange Zeit glaubt man, etwas sei wahnsinnig wichtig: der eigene Job, die eigene Rolle und das, was hinter den Kulissen steckt. Bis sich etwas so radikal ändert, dass auf einen Schlag die Bedeutung dahin ist:
Meldet eine Firma Insolvenz an, sind von einem auf den anderen Tag die meisten der üblichen Jobs schlagartig überflüssig. Abstimmdifferenzen, Projektzeitpläne, Computersysteme? Sind binnen Stunden ohne jeden Belang.
So ähnlich läuft es in Beziehungen: ist die Beziehung vorbei, sind Erklärungen nicht mehr erforderlich. Im Gegenteil, sie stören meist nur die Erholungsphase und reißen Wunden auf, fügen weitere Stiche hinzu und verhindern das, was nun wichtig wird - das Loslassen.
Wen interessiert noch, was war oder (noch schlimmer) gewesen sein könnte (Sch...Konjunktiv!), wenn es nicht mehr wird?!
Also gehen die Hintergründe, Erklärungen und all das andere Zeugs dahin, wo auch das Licht hingeht, wenn die Kühlschranktür zufällt - in den Raum jenseits der Gummidichtung.