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Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.

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Erst ich, dann der Rest der Welt

Besinnung auf "ich!" hat viele Facetten: da wäre zunächst das längst erwachsene kleine Kind, das zum runden Geburtstag vom Rest der Welt erwartet, dass die große Feier für alle um sie herum das wichtigste Ereignis des Sommers ist. Sollten hoheitsvoll geladene Gäste diese Priorisierung nicht so sehen und womöglich nicht Tag und Nacht auf das Gelingen der Veranstaltung hinarbeiten, wird das als persönliche Beleidigung aufgefasst. Und überhaupt sind alle Leute uncool, die sich nicht bis kurz vor Sonnenaufgang auf einer Champagnerwoge surfend dem Partyleben hingeben.

Ein ganz anderer Ansatz kommt von einer eher spirituellen Seite: Es ist (fast) egal, was dir im Leben widerfährt - wer mit sich selbst im Reinen ist, ist auch selbst glücklich. Beziehung oder nicht, fester Job oder Lebenskünstler, Familienärger oder Wirtschaftskrise, ja sogar das Wetter wird nebensächlich.

Anstatt also mit aller Macht und Anspannung draußen nach dem zu suchen, was man für die wichtigen Lebensziele hält (Mann, Familie, Partygäste, ...) und alle äußeren Komponenten so umformen zu wollen, dass sie den inneren Erwartungen entsprechen, sollte man mehr loslassen. Was von außen kommt, kommt meist zufällig. Wie wir damit und mit uns selbst umgehen, das ist der wichtige Teil der Kette.

Sehr gespannt bin ich nun auf das Zusammentreffen von Party und Spiritualität, also auf die Begegnung zweier sehr, sehr unterschiedlicher Typen. Ob es einen großen Knall gibt, einen leuchtenden Blitz und das Higgs-Feld ein Stückchen zur Seite verschoben wird...?

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