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Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.

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Es ist wieder soweit:

Mein Hormonhaushalt hat spitz gekriegt, dass die Sonne langsam kräftiger wird, die Kälte nachlässt und die Tage länger werden, kurz: der Frühling ist da! Mit allen Vor- und Nachteilen, versteht sich. Und so ertappte ich mich dabei, dass ich meinem Gegenüber so sehr an den Lippen hing und gleichzeitig überlegte, dass ich seine Wangen gern zwischen die Hände nehmen und mit meinem Kopf ganz nah herankommen und die Konsistenz von Haut und Haar gern ganz genau in Augenschein und überhaupt wollte, dass ich mich kaum noch auf die Unterhaltung konzentrieren konnte. Ehrlich, er hätte auch die Speisekarte rückwärts vorlesen können oder Glückskekse zitieren, total egal. Kurz: ich war leicht berauscht und umnebelt und konnte endlich mal wieder mit angenehmen Tagträumen einschlafen.

Zunächst war ich überzeugt, dass die Wirkung allein dem speziellen Mann zuzuschreiben ist und ich einfach hoffnungslos auf ihn fixiert war, aber dann: nicht viel später fiel mein Blick auf ein Bild von einem Mann!

Hing doch nicht weit von mir das Porträt eines sehr symmetrischen Männergesichts in Großaufnahme rum und prompt stellte sich die gleiche Reaktion ein: am liebsten hätte ich ihn angefasst, seinen Kopf zwischen meine Hände und meine Lippen immer näher und - Stop! Ich knutsch doch kein Bild, Hormone hin oder her!!!

Ob ich in diesem Zustand vielleicht besser die gemischte Sauna links liegen lasse - wer weiß, was sonst passieren kann?!?

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F
<br /> Gut, dass du mir das sagst. Ich hab mich schon gewundert...<br /> <br /> <br />
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F
<br /> "Ehrlich, er hätte auch die Speisekarte rückwärts vorlesen können oder Glückskekse zitieren, total egal."<br /> *gg*<br /> Ich kenne das. Auch wenn es bei mir dann doch eher personenbezogen ist. Was zurfolge haben könnte, dass ich irgendwann das Desktop ablecke...<br /> Man ey. Ich möchte den Frühling bitte überspringen wenn möglich, das ist ja vorab kaum noch auszuhalten.<br /> <br /> <br />
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B
<br /> <br /> Oh, heikle Situation: wenn du dein Desktop ableckst, ist es danach voller Schlieren. Also Computer-/Glareiniger drüber kippen und wieder klare Sicht herstellen. Klare Sicht auf das Bild löst<br /> prompt wieder die intime Reaktion aus, was bei neuerlichem Desktop-ablecken zu ungewohntem Bizzeln von Reinigungsmitteln auf der Zunge führt... Liebe Frau Schlau: das hat dann mit Kribbeln im<br /> Bauch nur sehr indirekt zu tun, bitte nicht durcheinander bringen!<br /> <br /> <br /> <br />