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Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.

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Konjunktiv-Männer wissen nicht wie's geht

Wenn Männer ihre Umwelt und die Möglichkeiten des Lebens regelmäßig in Konjunktiv verpacken hilft nur: weg davon. Diejenigen, die wirklich was drauf haben, stellen was auf die Beine, setzen Pläne um und verwirklichen den ein oder anderen Traum. Der Konjunktiv-Mann hingegen schwafelt von Möglichkeiten und begreift den Kern der Sache nicht: Was haben die mit ihm zu tun? Nichts, solange er im hätte-könnte-würde verhaftet bleibt.

Das Anstrengende an solchen Mitmenschen ist, dass sie krampfhaft daran glauben wollen, tatsächlich alle Möglichkeiten offen zu haben und jederzeit alles umsetzen zu können (wenn sie nur wollten). Also landen sie immer wieder in Zwickmühlensituationen, in denen sie sich zumindest in einer singulären ad-hoc-Aktion beweisen sollen. Und was passiert? Sie fliegen ordentlich auf die Schnauze.

Nicht im übertragenen Sinne, sondern ganz banal: wer sich als sportlichen Held anpreist, muss dann plötzlich joggen gehen und fällt prompt über eine Wurzel (wieso hat ein Waldboden solches Zeug rumliegen?!?). Nächste Szene: mit Gesicht nach vorne unten aufschlagen und voller Blessuren heimhumpeln.

Konjunktiv-Männer haben noch nicht gelernt, dass ihre theoretischen Möglichkeiten praktisch auch weh tun können.

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F
<br /> Hehe... Svenjas Ausführung hat was und trifft den Nagel sowas von auf den Kopf.<br /> Bin ich froh, dass ich da ein anderes Exemplar gefunden habe, dem sowohl Angeben, als auch der Konjunktiv fremd sind. Das ist so herrlich entspannend - glaubt kein Mensch.<br /> Und nun mal bitte wieder andere Themen. Ist ja schlimm hier.<br /> <br /> <br />
Antworten
B
<br /> <br /> Madame, das Leben ist schließlich kein Wunschkonzert! Wenn es das wäre würde ich schließlich sofort den absoluten Traummann herbeiwünschen und müsste mich nicht mit den skurrileren Exemplaren<br /> herumschlagen - also gibt's auch Postings dazu, ätsch.<br /> <br /> <br /> War das oben jetzt eigentlich genug Konjunktiv? Ansonsten gilt: Wenn meine Oma Räder hätte, wäre sie ein Omnibus.<br /> <br /> <br /> Schönen Abend nach Norden!<br /> <br /> <br /> <br />
S
<br /> Das sind die "Man müsste mal..." Typen. Noch schlimmer finde ich allerdings den völlig abgeklärten Erklärbär, der ALLES schon weiß und ALLES schon erlebt hat. Und auch jedes Auto schon mal gefahren<br /> ist. Oder zumindest der Sohn von seinem Chef.<br /> Wenn du dem voller Begeisterung erzählst, dass du am Wochenende zum Mond geflogen bist, dann erzählt er dir, dass sein Chef mal auf der Venus war und da war es RICHTIG schön.<br /> Um diesen Typen wenigstens einmal nachhaltig zu beeindrucken, braucht es schon einen Schlag auf den Solar Plexus. Und ich gestehe, manchmal komme ich in Versuchung.<br /> Furchtbar aufgeregte, aber nicht minder herzliche Grüße,<br /> Svenja<br /> <br /> <br />
Antworten
B
<br /> <br /> Oh, schön beschrieben :-) Hört sich so an, als wäre der beeindruckende Solar Plexus-Schlag gelegentlich äußerst angeraten, um nicht zu sagen notwendig, also Notwehr zum Seelenheil oder so. Grinse<br /> mir einen wenn ich mir vorstelle, wie verblüfft dein Umfeld reagieren könnte: da kommt so eine hochgewachsene Dame reingestöckelt, ganz Diva und Blanchet und Kleidchen und trifft dann<br /> überraschend auf einen Erklärbär - schätze, der würde die Wucht deines Schlages gigantisch unterschätzen (und gönne ihm das) *g* Auch ganz herliche Grüße, Blondi<br /> <br /> <br /> <br />