Jeden Tag oder jede Woche: semi-philosiphische Erkenntnisse über das Leben, die Liebe und die Party.
Wer alles kann, muss alles machen?
Nur im Job, im Privatleben: nein, mit Scherheit nicht. Und in allen Bereichen gilt sowieso: man hat immer eine Wahl.
In diesem Sinne hat auch hier alles zwei Seiten: Wer sich jede Menge zutraut und jede Menge hinkriegt im Leben, kann sich auch auf vieles einlassen. Dummerweise weiß das ein Teil meines Kopfes, und so kommen denkwürdige Gehirnwindungen zu dem Schluss, dass ich auch auf einem Sechstausender heimlich heiraten könnte, wenn es sich denn ergeben würde. Nur so als Beispiel.
Was die abtrünnigen Gehirnwindungen dabei außer Acht lassen, ist die Tatsache, dass die alleinige Fähigkeit dazu (zur Not mit etwas Vorbereitung) noch lange nicht der Grund ist, warum man das auch tun sollte!
Gott sei Dank kommt der Instinkt dem Denken rechtzeitig in die Quere und verhindert ein um's andere mal, dass ich mich tatsächlich auf die absurdesten Geschichten einlasse, nur um der Umsetzung willens.
Der Instinkt ist dem denkenden Teil oft weit voraus, und so passieren dann manche Dinge nicht, was ein großes Glück ist. Glück kann sein, den falschen Ring im drittklassigen Hotel zu verlieren. Glück kann auch sein, dem falschen Mann aus dem richtigen Grund den Laufpass zu geben. Und nur die kleinlichen unter den Synapsen fragen sich, ob Glück nicht auch das Eingehen falscher Risiken sein könnte, ...